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Slow Pete in Tel Aviv Vol.10 – Flicks

Am 4. Dezember wird wieder eine Sendung von mir in Tel Aviv ausgestrahlt. Dieses Mal ein Set aus Filmmusik, quer durch die Bank. Tune In. Hier die Fakten:

4. Dezember 2016, Sonntag
12 Uhr Mittag (Deutsche Zeit)
Station: Kol Ha Campus
Link: http://www.106fm.co.il/

Referenzliste Filme:

Willie D
The Mack
Scarface
Awakening Of Annie
Bombay The Hard Way
Hans Dampf
Countryman
Office Space
Blow Up
Historie d’O
Amore
Zorba The Greek
Zachariah
Naked Angels
Victoria

Spektrum Wiese #167 – Sinners And Saints


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Can – Soul Desert [Spoon]
Gaslamp Killer – Listen For My Wistle [Cuss]
*** Minifeature Holy Lord ************
Die Lattwerker – Shalom [-]
Äthiopische Christen – Leo Siku Ya Mungu [-]
The Kingston Singers – Black Up [-]
*** Ende *****************************
Hidden Spheres – Sleeping Eyes [Rhythm Section]
La Yegros – Magnetismo [Soundway]
Sonzeira – Nos Precisamos de Voce [Brownswood]
Daniel Haaksman feat. Roxxy Bione – Bomba [Man Recordings]
Nite-Funk Love X2 [Glydezone]

Bombaclaat 77 #1 – Tommy McCook

Am Freitag den 25.11 läuft die erste Ausgabe von Bombaclaat #77 auf Piradio. Eine neue Sendung, welche sich verschiedenen Aspekten und Epochen der jamaikanischen Musik widmet. In der ersten Ausgabe werden Stücke des Ausnahmesaxophonisten Tommy McCook gefeatured, der schon 64-66 mit seinen Skatalites die jamaikanischen Top 10 dominiert hat und auch im Rocksteady und Reggae mit diversen Bands dauerpräsent war. Hier die Fakten:

  • Freitag 25.11.2016, 19:00 – 19:30
  • In Berlin auf der 88,4 Mhz, in Potsdam auf der 90,7 Mhz
  • Im Stream weltweit unter http://www.piradio.de
  • Thema: Tommy McCook

Teenage Dance Party #43

1) – Ranko – Driven
2) – Mura Masa – Are You There
3) – Iglew – Regalia
4) – Icke & Er – Sky is der Himmel
5) – Icke & Er – Berliner Girls
6) – Icke & Er – Keen Hawaii
7) – Apollo Brown – Getting By
8) – Apollo Brown feat. Masta Ace – Money
9) – Juju Rogers – Rapsuperstar
10) – Ice Cube – Down for whatever (from OST Office Space)
11) – Ideku Dynasty – Funk Force Leader
12) – Ryo Kawasaki – Dreams for Radha, Part 1
13) – Brotherz In Law – Underground
14) – Tallisman – Bad Blood
15) – Iglew – Urban Myth
16) – Sonzeira – Nana Nada
17) – Kiki Hitomi – Yume No Hana
18) – The Gaslamp Killer – Warm Wind
19) – Jaques Palminger – Spanky
20) – Defekto – A Good Thing
21) – Ivan Dafydd – No good

Teenage Dance Party #43 – 10.Nov.2016 – 20:30 live

Am Donnerstag den 10. November steht die nächste Sendung der Teenage Dance Party an. Gemäß neuem Sendeplan hat sich die Zeit ein bißchen geändert. Von nun an alle 4 Wochen 20:30 bis 22:00 Uhr.

Hören kann man die Sendung in Berlin auf der 88,4 Mhz Pi-Radio oder im Stream:

http://www.piradio.de

Kommentieren kann man die Sendung in diesem Weblog Eintrag oder hier.

Spektrum Wiese #166 – 2 Wycked


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Ideku Dynasty – Funk Force Leader [Favorite]
*** Minifeature Ryo Kawasaki ***
Dreams For Radha Pt. 1,2&3 [Nu Northern Soul]
Little One [Rush Hour JPN]
East Side Boogie [RCA]
*** Minifeature Ende ***
Taroub – Al Qamar Talea [-]
Manja Ria – Misalub [Global Pop First Wave]
The Paradise Bangkok Molam International Band – Mor Rhythm Mor Khaem [Studio Lam]
Okay Temiz – Sari Kiz [Sonet Productions]
Selda – Yaylalar [Finders Keepers]
Boris Manco – Vur Ha Vur [Guess]

Spektrum Wiese #165 – Wildlife

The Pyramids – Silent Days [Strut]
Tiergeräusche: Löwe (Kommentiert von Slow Pete)
P.R.O. – Movement [Soundway]
Tiergeräusche: Hyänen (Kommentiert von Slow Pete)
Mary Afi Usuah – African Woman [PMG]
Tiergeräusche: Wildhunde (Kommentiert von Slow Pete)
The Whitefield Brothers – Pamukkale [Now Again]
Tiergeräusche: Silberrücken Schakale (Kommentiert von Slow Pete)
The Afro Haitean Experimental Orchestra – Chay La Lou [Glitter Beat]
Tiergeräusche: Elefant (Kommentiert von Slow Pete)
Keni Okulolo – Talking Bass Experience [Hot Casa]
Tiergeräusche: Leopard (Kommentiert von Slow Pete)
Pat Thomas & Marijata – That’s The Way [Voodoo Funk]
Tiergeräusche: Grüne Meerkatze (Kommentiert von Slow Pete)
Shango Dance Band – Position Pass Power [Comb & Razor]
Tiergeräusche: Gnu (Kommentiert von Slow Pete)
Harry Mosco – Country Boy [PMG]
Tiergeräusche: Nashorn (Kommentiert von Slow Pete)
Eji Oyewole – Unity in Africa (Kasowopo Kasekan) [BBE]

Slow Pete in Tel Aviv Vol.9 – More Colors

Am 6. November wird wieder eine Sendung von mir in Tel Aviv ausgestrahlt. Eine bunte Selektion aus lockeren Beats von UK bis nach LA. Tune In. Hier die Fakten:

6. November 2016, Sonntag
12 Uhr Mittag (Deutsche Zeit)
Station: Kol Ha Campus
Link: http://www.106fm.co.il/

Tracklist:

Mo Kolours – Drum Talking
Mo Kolours – On My Way
Mo Kolours – Paradise
Paul White – All We Know
Zavala – Little Or No Concern
Maker – Owner
Decepticon – Almond Groves
Elektro 4 – Call For The Planets
Glen Porter – Devil’s Chariot
Remy LBO – Donatell
Baron Retif & Conception Perez – Neptune
Fulgeance – London Falling
2nd Class Citizen – Roll On
Nosaj Thing – Don’t Mind Me
Joe Beats – Park

Mezz Mezzrow – Really The Blues

mezzrow

Es sind wahrscheinlich wenige Jazz Autobiographien so unterhaltsam wie die von Milton „Mezz“ Mezzrow. Das liegt zum einen daran, dass Mezzrow gerne Geschichten erzählt, zum anderen daran, dass er einen sehr überzogenen, gonzo-esken und teilweise leicht narzisstischen Stil pflegt.  Im Punkto Wahrheitsgehalt sollte man keine der Episoden aus seinem Leben auf die Goldwaage legen.

Mezz Mezzrow geboren 1899 in Chicago, erlebte schon früh den „echten“ Jazz, wie ihn die Musiker aus New Orleans  zwischen 1915 und 1920 massenhaft nach Chicago einschleppten. In dieser Hinsicht blieb Mezzrow Zeit seines Lebens Purist. Jazz war für ihn nur Jazz, wenn dieser „hot“ war, d.h. dem New Orleans Stil entsprach. Zwar musste Mezzrow auch einsehen, dass Jazz sich in Chicago  sowie ab Ende der 1920er auch in New York weiter entwickelte, allerdings setze er sich auch bis in die 50er nie ernsthaft mit dem „neuen“ Jazz auseinander.

Mezzrow spielte Klarinette, war aber als Musiker eher durchschnittlich begabt. Dennoch schaffte er es durch seine wahnsinnig soziale Ader und dadurch, dass er (natürlich laut eigener Aussage) das beste Marihuana in ganz Chicago verkaufte, es stets den Jazz Größen der Zeit nahe zu sein. Noch mehr Charme seiner Biographie liegt im Setting: Im Chicago der 20er wurde Jazz meist in den Bordellen in der South Side, Varietés oder Hurenhäuser etwas außerhalb der Stadt gespielt. Mit dem Bigband Jazz á la Duke Ellington oder Paul Whiteman, wie er sich Ende der 20er etablierte, hatte Mezzrow nichts am Hut. Dann war da natürlich noch Al Capone, mit dem es auch eine Begegnung gibt, und dem (laut Mezzrow) quasi jedes Etablissement  in dem er 1923-26 aufgetreten ist gehört hat.

Der Zeit bis 1929, bis zu seinem Umzug nach New York, wird in dem Buch am meisten Platz eingeräumt. Diese wird auch am lebhaftesten beschrieben. In New York geht Mezzrow noch in einem Kapitel auf seine enge Beziehung mit Louis Armstrong ein, bevor er in einer 5 jährigen Opiumsucht verschwindet, aus der er nur wenige Geschichten übrig geblieben sind. Zuvor etabliert er allerdings noch den Marihuana Handel in Harlem…

Das Buch endet 1947. Mezzrow selbst war allerdings noch bis zu seinem Lebensende 1973 im Musikbusiness aktiv und verhalf unter anderem Sidney Bechet zu einem Comeback.

Das Buch ist meines Wissens nach nie auf Deutsch erschienen. Beim Lesen des Originals empfiehlt es sich ein Version mit Slang Übersetzung im Anhang zu erwerben, ansonsten versteht man nur die Hälfte.

Spektrum Wiese #164 – Posponed Schedule

Juan Atkins & Mortitz von Oswald – Odyssey [Tresor]
Chaos in The CBD – Observe pt.2 [Rhythm Section]
Mo Kolours – Daylight [One Handed]
Tenderlonious – The Way U Are [22a]
Tonio Rubio – Red Medium [Fifth Element]
The Physicians – Keep On Dancing [Cinedelic]
***Minifeature: Masayoshi Fujita***
Masayoshi Fujita – Flag [Erased Tapes]
Masayoshi Fujita & Jan Jelinek – Helio [Faitiche]
*** Minifeature Ende ***
Impuros Fanaticos – La Trampa [Soundway]
The Cosmic Jokers – Galaktic Joke (2nd part.)[Klimt]
Wild Man Fischer – Go To Rhino Records [Rhino]