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Suspiria

suspiria

Tanzfilme sind ja bekanntlich nicht jedermanns Sache. Meistens sind sie überladen mit Kitsch und richten an ein weibliches Publikum, welches sich gerne mit dem Protagonisten identifiziert. Ein Versuch diese Genre beim männlichen Publikum beliebt zu machen ist Suspira, anno 1977. Dabei wird das Genre mit einer Mischung aus Horror und Trash aufgemischt.

Eine junge Amerikanerin kommt nach Freiburg um dort an einer renommierten Ballettschule ihre Ausbildung zu absolvieren. Schon bei der Ankunft drängt sich einem der Verdacht auf, dass irgendetwas nicht stimmt. Es kommen kurz nacheinander zwei Kommilitoninnen zu schaden, bzw. um. Möglicherweise durch einen skrupellosen Mädchenmörder, ein Komplott oder einfach durch Zufall? Als Zuschauer wird man sehr lange im Dunkeln gelassen. Suzy, die Protagonistin, fängt an diversen Hinweisen nachzugehen. Am zweiten, oder dritten Tag erleidet sie allerdings einen Schwächeanfall und muss behandelt werden. Der Doktor der Einrichtung verschreibt ein Glas Rotwein täglich, eine wohl gängige Medizin im Breisgau der 70er Jahre. Dies scheint jedoch für den weiteren Verlauf des Filmes nicht von Bedeutung zu sein. Langsam aber sicher kommt Suzy dem düsteren Geheimnis der Ballettakademie auf die Spur, und, soviel darf gesagt werden, der Drehbuchschreiber hat sich dabei sicherlich von der Schwäbisch-Alemannischen Fastnacht inspirieren lassen.

Der Score zum Film kommt von Goblin, einer italienischen Progressive-Rock Band, welche vornehmlich für italienische Horror B-Movies Musik geschrieben hat.

 

 

Spektrum Wiese #162 – Exotic Vittles

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Hareton Salvanini – Primitivo [Continental]
Jard Marcale – Sim Ou Nao [Polysom]
Mario Castro Neves & Samba S.A. Candomble [Mr. Bongo]
Jaime & Nair – Samuel Arcanjo, Anjo [Polysom]
Alceu Valenca – Danca Das Borboletas [Som Livre]
Miguel De Deus – Pedacos [Groovie Records]
Aura – Magic Lover [Aloha Got Soul]
Robson Jorge & Lincoln Olivetti – No Bom Sentido [Polysom]
Jack Constanzo – Malaguena [So Far Out]
Family Atlantica – Efik Feat. Orlando Julius [Soundway]

Slow Pete in Tel Aviv

Am 11. September wird eine Sendung von mir in Tel Aviv ausgestrahlt. Tune In. Hier die Fakten:

11. September 2016
12 Uhr Mittag (Deutsche Zeit)
Station: Kol Ha Campus
Link: http://www.106fm.co.il/

Tracklist:

The Afro-Haitian Experimental Orchestra – Pa Bat Kow
Idris Ackamoor & The Pyramids – Epiphany
Bajka – Invisible Joy
Mercy Sluts – $600 Song
Norma Jean and Ray J. – We Love Each Other
P.R.O. – Mary Jane
The Heliocentrics  – The Pit
The Whitefield Brothers – Sad Nile
The Scorpions – Yadob Yadob (A New Beginning)
Faduma Kassim – Majogo
Marijata – Mother Africa
Orlando Julius – Ijo Soul

Die Gang dreht ihre Runde

Pilsator Gang 1

Spektrum Wiese #161 – Persistent Dreams

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Art Blakey Quintet – Split Kick [Blue Note]
Anthony Williams – Echo [Blue Note]
Mary Lou Williams – It Ain’t Necessarily So [MPS]
The Sahib Shihab Quintet – Who’ll Buy My Dream [Schema/Rearward]
Frode Thingnaes – Axel [Preservation]
Clarke Boland Sextett – Please Don’t Leave [Schema]
Alessandro Alessnadroni – Overcraft [Dagored]
The Speedball Experience – Sweet Beat [Fifth Dimension]
Equinox Express Elevator – T.T.T.T. [impulse!]
Tarika Blue – Jimi [Chiaroscuro]

Can Box: Buch

CanBox

Can ist/war sicherlich eine der einflussreichsten, kreativsten und vielleicht auch wichtigsten Rockbands Deutschlands. Ich empfehle jedem, der sich nur ansatzweise für Musik interessiert, sich über die Band zu informieren. Leider nicht mit Hilfe dieses Buchs. Ursprünglich in Form einer Box mit Buch, Doppel CD und Videomaterial erschienen, klingt das Konzept des Buches zunächst einmal interessant.  Die vier Vollzeitmitglieder der Band werden einzeln befragt, anschließend noch an einem runden Tisch interviewt. Ein Haken an der Sache ist jedoch, das Wolf Kampmann in jedem der Einzelgespräche relativ langweilig agiert, zu allem Überfluss auch noch immer nach dem selben Muster. Erst wird gefragt wie man zu der Band kam, dann werden chronologisch alle Alben durchgekaut. Vielleicht auch weil die Band, und das betonen ebenfalls alle befragten, sich stets als Kollektiv verstand, kommt nach dem ersten Teil mit Irmin Schmidt wenig Neues bei rum. Die ersten 5 Alben, (sowie Delay 1968) waren super, alles was danach kam war Schrott. Malcom und Jaki haben gut miteinander harmoniert, bei Michael und Damo hat ebenfalls die Chemie gestimmt. Holger war immer schwierig, und dass die Band Filmmusik gemacht hat, ohne dass 3/4 der Mitglieder den Film gesehen hat, erzählen auch alle. Einzig Jaki Liebzeit (Drummer) schafft es hin und wieder aus dem fixen Frageraster auszubrechen und bringt ein bisschen Spaß in die Sache, z.B. wenn er das selbst betitelte Album Can(1978) zerreißt („… Das War schon der absolute Niedergang der Gruppe. Ich bin über diese Alben kaum noch informiert.“)  Im gemeinsamen Gespräch mit Josef Spiegel, versucht dieser die Band auf Teufel komm als absolut essenziell im globalen kulturgeschichtlichen Kontext einzuordnen. Kann man sich auch schenken.

 

Aus dem Archiv: Eigelstein Royal

Am 20.2.2008 zu Gast bei Jaw Modulation im Hochschulradio Aachen.
Ruff and Raw.

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Tracks:
Cadence Weapon – In Search Of The Youth Crew [Big Dada]
Neurosis Orchestra – Down Under
Dabrye -Game Over (Flying Lotus Remix) [Ghostly]
FFA – Belly Kids
Normablock – Walking around
***Eigelstein Royal -Eigelstein Royal (live) ***
Bambam Bajasch – Müllton Crew
Desmond Denker – Animals Passing
Eigelstein Royal – Do the Seccum
Bambam Bajasch – Basskoloss
Bambam Bajasch – Pushpush Things
Moe Live – Hurah
Walkwithdistance
Intergalactic
Böllerkomando – Waschsalon
Böllerkomando – Öldisöldissipdisa
Bambam Bajasch – Misery
Bambam Bajasch – Kummindigäng (Istari Remix)
**Eigelstein Royal live**
Stuss
Can’t Stop
Show You The Way
Schachmatt
**nicht mehr live**
Das duale System – Pump mich op
Microphone Mafia – Combatto Mondiale
Die drei Type – Enne jood jelunge Jung
Schäl Sick Steppas – Augen Auf
Mates – Halv Kapott
Eigelstein Roya – Elektroshock
Moe Live – Südsatdt Power

Spektrum Wiese #160 – Freak-A-Holics Don’t Cry

Beastie Boys – Slow And Low [Def Jam]
Reggie Blount – Space Bitch [Hobo Camp]
Adam Chini – Don’t Tempt Me [Hobo Camp]
Egyptian Lover – I Cry (Night After Night) [Stones Throw ]
Egyptian Lover – Freak-A-Holic [Stones Throw]
Elizabeth Daily – I’m Hot Tonight [MCA]
Gabi Annicette – Hau Schon Ab [Blow Up]
Pete Rock & CL Smooth – Go With The Flow [Elektra]
Biggie vs. Mato – Real Hiphop [Stix]
Afrob – Immer noch Kaffer En Mass feat. Spezializtz [Four Music]
Main Concept – Was Geht’n? [58 Beats]

Octorockers Park Jam

… vorrausgesetzt das Wetter hält

OctoRockers6.8.

Dark Star

2016-07-20 21_17_18-Darkstar (1974).avi

 

Dark Star ist sicherlich einer der tendentiell wichtigen Filme im Genre der Science Fiction. Irgendwo zwischen Star Trek und Star Wars platziert John Carpenter 1974 seinen flapsigen Gegenentwurf zu den gängigen Raumschiff-Filmen. 4 Männer auf einem Raumschiff und leider, da schon sehr lange unterwegs, wenig Gesprächsthemen. Lt. Doolittle, Pinback (im Bild oben), Talby und Boiler fliegen mehr oder weniger planlos durchs All. Dabei erleben Sie jedoch einige Abenteuer auf zwischenmenschlicher Ebene, bzw. auf der Ebene Mensch-Alien, bzw. der Ebene Mensch-Maschine/Bombe. Highlight ist sicherlich die Begegnung zwischen Pinback und dem „Alien“, welches sich die Jungs als Haustier halten. Dabei wächst Dan O’Bannon schauspielerisch über sich hinaus. Daneben gibt es viele weitere magische Momente, wobei in den Schlüsselszenen stets die intelligenten Bomben immer wieder Probleme bereiten. Mit diesen Bomben muss die Besatzung der Dark Star des öfteren heftige Diskussionen führen, welche gerne auch mal ins philosophische abdriften. Zu guter Letzt bekommt eigentlich jeder was er will, bzw. was er verdient, so dass man durchaus von einem Happy End reden kann.